Buxtehude-Jahr Köln

Dietrich Buxtehude (1637-1707)

Buxtehude wurde 1637 in Helsingborg geboren, wo er 1657
erstmals als Organist an der Marienkirche in Erscheinung trat.
1660 wurde er an die deutsche Kirche von Helsingør berufen,
acht Jahre später trat er die Nachfolge von Franz Tunder an der
Marienkirche in Lübeck an, wo er die Institution der
Abendmusiken fortsetzte und ihren Umfang und ihre Bedeutung
beträchtlich erweiterte.

Den Zeitgenossen Buxtehudes galt er vor allem als bedeutender
Orgelspieler. Seine virtuose, phantasievolle und harmonisch kühne
Kunst, die Orgel zu spielen machte ihn zu dem herausragenden
Vertreter des „Stylus Fantasticus“. Berühmt ist die Geschichte des
jungen Johann Sebastian Bach, der 1705 zu Fuß von Arnstadt
nach Lübeck reiste, um dort Buxtehude auf der Orgel zu hören.
Aber auch seine Meisterschaft in fast allen anderen zeitgenössischen
Gattungen der Komposition – Kantaten und Oratorien,
Kammermusiken und Clavierwerke – weisen Buxtehude als einen
der größten Vertreters des Barock zwischen Schütz und Bach aus.
Dietrich Buxtehude starb am 9. Mai 1707 in Lübeck.

Zum Buxtehude-Jahr 2007 präsentieren die Kölner Kirchenmusiker
einen Großteil seines Gesamtwerkes. In verschiedenen Zyklen ist
das gesamte Orgelwerk zu hören, dazu kommen Kantaten und
Kammermusiken. Ergänzt wird das Programm in den Kirchen in
und um Köln durch einen Workshop und Gesprächskonzerte zu
Leben und Werk Buxtehudes.

Details zu den aufgeführten Konzerten sowie weitere Konzerte
und Gottesdienste mit Musik von Dietrich Buxtehude finden Sie
unter dem Menüpunkt Konzerte und dem Flyer im PDF-Format.